Das erste Spiel-Drittel war geprägt von der überragenden Leistung des Celeriner Torhüters Etter, der am Spieltag zudem Geburtstag hatte. Wie Herkules stand er vor dem Tor, sodass die Zuozer absolut keine Chance bekamen, den Puck ins Tor zu schieben. Hier sei noch erwähnt, dass Etter aus Zuoz stammt und seinen Lands- bzw. Dorfleuten natürlich auch demonstrieren wollte, wie genial seine Wahl-Mannschaft SC Celerina ist. Ohne Herkules wäre das erste Drittel durchaus als ausgeglichen zu bezeichnen gewesen, aber so stand es zum Pausenpfiff 4:0 für Celerina.
Die Celeriner kamen nach der Pause voller Elan und Lust auf Tore zurück aufs Eis. Jeder der Spielerkollegen wollte Achi ein Geburtstagsgeschenk bzw. Geburtstagstor schenken. So kam es, dass alle Hockeyaner des SC Celerina auf Torjagd waren und nur noch nach vorne spielten. Selbst die Verteidiger waren vor dem Zuozer Tor anzutreffen. Und der Puck? Der war die meiste Zeit IM Tor der Zuozer anzutreffen. Zum Tempo des Spiels gegen Zuoz lässt sich sagen, dass hier im 5. Gang Ecodrive gekämpft wurde, wohingegen die Spielweise gegen Engiadina mit Turbolader und Vollgas ablief.
Das letzte Drittel war ebenso von der Richtung „nach vorne“ geprägt, was dazu führte, dass die Celeriner am Ende des Spiels aber 4 (unnötige) Gegentore kassierten. Doch sprechen wir lieber von den unglaublichen 14 Toren, die der SC Celerina erzielte und damit unangefochten an der Spitze der Rangliste steht. Vier Siege in vier Spielen lautet die Bilanz der Celeriner Eiskönige.