4 Spiele – 4 Siege. So lautet die Halbzeitbilanz der Senioren.
Rückblickend auf das erste Spiel gegen La Plaiv müssen die Celeriner Männer eingestehen, dass sie mit 4:2 etwas „unverdient“ gewonnen haben. Das Spiel machten nämlich mehrheitlich die Gäste aus Zuoz, diese scheiterten jedoch immer wieder am kurzfristig verpflichteten Torhüter Stettler, welcher für den verletzten Etter einsprang. Für einige Celeriner war dieses Spiel zugleich die erste Berührung mit dem Eis in dieser Saison. Dies machte sich vor allem in der Kondition bemerkbar – die Zuozer waren immer einen Schritt schneller.
Im zweiten Spiel – dem Derby gegen Samedan – gab es wie immer ein beinhartes Ringen um den Sieg. Der erbarmungslose Kampf zwischen den benachbarten Dörfern wurde untermalt von einem starken Schneegestöber, welches das erste Drittel des Spiels quasi unbespielbar machte. Das Kräftemessen mit den Samedaner war zwar auf Augenhöhe, endete jedoch mit einem 3:6 Sieg für die Celeriner. Wenn es nach den Torchancen gegangen wäre, hätte aber durchaus auch Samedan das Rennen machen können.
Das dritte Match im Bergell entschied Celerina, trotz knapper 0:1 Führung nach dem ersten Drittel, am Ende eindeutig für sich. Celerina brillierte mit einem phänomenalen Shutout für Torhüter Etter und einem Achtung gebietenden Endspielstand von 0:8.
Im eiskalten Spitzenkampf (-20 Grad in Celerina) gegen den Mitfavoriten Engiadina diese Woche drehte Celerina das Spiel spektakulär in den letzten Minuten. Die Scuoler waren nur mit sieben Feldspielern angereist und boten den sich überlegen fühlenden Celerinern aber trotzdem (und vor allem im ersten Drittel) die kalte Stirn. Dank Torhüter Etter kam es aber nur zu einem Rückstand von 0:1.
Im 2. Drittel wurde das Gefecht seitens der Celeriner Senioren trotz der Kälte heisser. Dennoch stiessen die Senioren auf jungen & athletischen Widerstand aus Scuol und konnten deren Abwehr und starken Torhüter nicht bezwingen.
Das 3. Drittel brennte förmlich vor Reibung mit den Rivalen, die Nerven lagen zunehmend blank und es kam zu nervösen Fehlpässen und unnötigen Strafen bei Celerina (doppelte Unterzahl 5 gegen 3). 5 Minuten vor Schluss konnten die Celeriner aber mit harter Arbeit den 1:1 Ausgleichstreffer erzielen. Das Weihnachtswunder gelang dann 2 Minuten vor Schluss – dies dank grossartiger Vorarbeit von Neuzugang und Verteidiger Willy – welche zum triumphalen 2:1 Siegestreffer führte.