Am Sonntagabend im Aufeinandertreffen der Oberengadinerinnen und Unterengadinerinnen entwickelte sich ein eisiges Derby. Die Oberengadinerinnen schienen zu Beginn die Unterengadinerinnen zu unterschätzen, und dies sollte sich bald als kostspieliger Fehler erweisen. Bereits nach zehn Minuten brachten die Chicas, wie sich die Unterengadinerinnen nennen, ihre Entschlossenheit zum Ausdruck und eröffneten das Torfestival. Innerhalb von nur fünf Minuten folgten fünf weitere Tore, was die Damen des SC Celerina zunehmend nervös machte und zu wiederholten Fehlern führte.
Um die Dynamik des Spiels zu verändern, griffen die Coaches Beat Jauch und Andy Meierhofer im zweiten Drittel zu einer taktischen Maßnahme und wechselten auf zwei Blocks. Dies schien kurzzeitig Früchte zu tragen, als Manuela Eyholzer in der 25. Minute auf Vorlage von Naema Jeuch das erste Tor für die Damen des SC Celerina erzielte. In der 52. Minute gelang den Chicas ein weiterer Treffer, und es stand mittlerweile 6:1. Der Druck auf die Damen des SC Celerina ließ nicht nach, und in dieser Phase des Spiels wurde ein weiteres Tor zum 7:1 erzielt. Die Damen zeigten jedoch Kampfgeist und gaben nicht auf.
In einem beeindruckenden Schlussspurt gelang es den Oberengadinerinnen, das Ergebnis zu verbessern, und Naema Jeuch erzielte das Tor zum 7:2. Trotz der Herausforderungen und des deutlichen Rückstands bewiesen die Damen des SC Celerina Durchhaltevermögen und Kampfgeist bis zur Schlusssirene.